Archive for Digitial Residents
Think Systems – iTunes-Match Servicedesign
Januar 29th, 2012 • Design, Digitial Residents, In eigener Sache, Konzeption
Tags: customer centric, iTunes, match, service, servicedesign, UX
Valve hat mit seinem Steam-Service vor Jahren für den Vertrieb von Spielen Zeichen gesetzt. So konnte ich z.B. beim Umstieg auf den Mac nach Erinnern an das Steam-Passwort (zugegeben eine echte Herausforderung) ein vor 9 Jahren gekauftes Halflife nach wenigen Sync-Minuten auf dem Macbook in Betrieb nehmen. Beeindruckend. Die Vertriebsplattform ist Verkaufsargument geworden.
One thing that we have learned is that piracy is not a pricing issue. It’s a service issue. The easiest way to stop piracy is not by putting antipiracy technology to work. It’s by giving those people a service that’s better than what they’re receiving from the pirates.
Gabe Newell, co-founder of videogame company Valve, which publishes Portal and Half-Life
Im Musikgeschäft als Lösungsansatz undenkbar? So sah es aus. Continue reading “Think Systems — iTunes-Match Servicedesign” »
Wie groß ist eigentlich Google?
Oktober 8th, 2010 • Allgemein, Digitial Residents
Ich gehöre eher zu den Google-Fans (danke für das unglaublich großartige iPad-GoogleMail GUI – endlich auch für Google App-User) und ganz bestimmt nicht zu den Google-Paranoikern die den ganzen Tag “OH GOTT – DIE KRAKE, DIE KRAKE….” rufen. Diese Übersicht allerdings ist beeindruckend… Continue reading “Wie groß ist eigentlich Google?” »
Informations-Infrastruktur
August 15th, 2010 • Allgemein, Digitial Residents, In eigener Sache
Tags: cloud, google, infrasdtruktur, reader
Jeder hat in den letzten Jahren seine eigenen Strategien entwickelt, die Informationsströme im Netz zu managen. Nach langen Jahren mit Netvibes und Themen-Hubpages fand ich es sehr bemerkenswert, dass in meinem Umfeld immer mehr “Heavy User” den Google Reader zu ihrer Schaltzentrale machten.
Agency OS Update
Juli 15th, 2010 • 4 comments Agenturen, Allgemein, Digitial Residents
Tags: Agenturen, beyond budgeting, cluetrain, digital residents, kybernetik, malik, Organisation
Wie im Beitrag “Game Change” beschrieben, erleben wir heute große Veränderungen in fast allen Bereichen, auf die wir reflexartig mit dem gelernten Instrumentarium reagieren. Vielleicht ein Fehler.
Es besteht hierbei die Gefahr, eine große Chance in diesen Zeiten des Umbruchs zu verpassen. Wenn man das Spiel anders spielen will, müssten sich die vorher aufgezeigten Ansprüche an Kommunikation und Beratung in Einklang bringen lassen mit Wegen, Probleme anders zu lösen als bisher und so zu einem Gesamtbild werden.
Schaut man sich um, mangelt es nicht an Systemtheoretikern, akademischen Ansätzen und “Ich hab’s geschafft – lest mein Buch”-Pragmatikern die alles anders machen wollen. Vieles davon hat sich in der freien Wildbahn (noch) nicht beweisen können, oft weil die konsequente Umsetzung fehlt oder sich auf dem Weg als nicht praktikabel rausstellt.
Die Lösung könnte darin liegen, mehrere praxisbewährte Einzelkonzepte aus unterschiedlichen Richtungen neu zu arrangieren und iterativ zu verfeinern statt einer einzelnen Utopie hinterherzulaufen.
Was wäre wenn es gelänge, das Cluetrain-Manifest zu kombinieren mit Beyond Budgeting-Maximen und den Vorteilen von Maliks Management-Kybernetik evolutionärer Systeme, um dies dann mittels Enterprise 2.0-Lösungen und die pragmatischen Ansätze von ReWork Realität werden zu lassen? Führt uns das zum nächsten Agentur “Betriebssystem”?
GAME CHANGE
Juni 8th, 2010 • 12 comments Allgemein, Design, Digitial Residents, Konzeption
Wir stehen vor etwas Großem: Das etablierte Gerüst der Kommunikationsbranche wie wir es kennen wankt.
Ein gesellschaftlicher Wandel deutet sich nicht mehr nur an, Ausläufer des Sturmtiefs schlagen als Antwort auf vermeintliche Angriffe auf das neue Wertesystem vereinzelt zu wie beispielsweise bei trigema, Schwalbe, Nestlé oder Jack Wolfskin.
Nur am Rande, da ich hier den Marketing-Fokus nicht verlieren möchte: In der Politik hat das ZDF jüngst den Rücktritt von Horst Köhler auf einen Tweet zurückgeführt (dass als Nachfolgerin Zensursula keine gute Idee ist, hätte man ahnen können).
Ein neues Spiel mit neuen Regeln entsteht. Und der Wandel ist irreversibel.
Wer wird nun das Spiel nicht nur mitspielen sondern zum Spielgestalter?
Die Spitze des Eisbergs
Juni 7th, 2010 • 2 comments Design, Digitial Residents, Konzeption
Wirklich gute Websites und User-Interfaces entstehen nicht durch den Kuss der Muse sondern durch gute konzeptionelle Arbeit mit klarem Fokus auf die Userbedürfnisse.
Die Eisbergs-Metapher funktioniert gut, ohne Vollständigkeit zu beanpruchen steckt sehr viel in dieser Darstellung.
Unter http://www.paznow.com/ucd/ sind PDF und JPG verfügbar.
Überlege noch, wie viele Exemplare man von diesem Plakat eigentlich für Kunden bestellen müsste…
Die Realität sieht nämlich oft genug so aus:
How a Webdesign goes straight to hell
The Last Advertising Agency On Earth – Intro
Mai 25th, 2010 • 2 comments Allgemein, Digitial Residents
Ein würdiger Beginn. Auch für ein Blog wie ich finde. Das Video musste nun schon als Intro bei mehreren Präsentationen herhalten und ist auch hier ein zeigenswertes Stück ‘Bewegtbild’. In Überspitzung und Trockenheit beneidenswert – ironischerweise von Machern guter Klassikwerbung: Saatchi&Saatchi Canada. Schwanengesang?
